Von Alpha bis Omega bis W wie Wissen ¶

Das Wissen erlebt in diesen Tagen einen wahrlich astronomischen Höhenflug; noch nie erfreute sich die Physik einer grösseren Beliebtheit bei Fans; die Naturgesetze hatten noch nie zuvor soviele Followers - auch hat Unnützes Wissen mehr Gefällt-mirs und Likes als Nützliches Wissen - und auch noch nie zuvor waren die wahren Wissenschaften solche Quoten- & Kassenschlager bei Funk, Fernsehen und Kabarett wie heutzutage.

RT @WORTlieb „Ich wurde ge #ff lashmobbt!“ ¶

Eines Sonntages wurde ich nichtsahnend überrascht von einem Flashmob der schönsten Art. Offensichtlich hat jemand eine Aktion auf Twitter gestartet, die mir zu Ehren wurde. Ich bin hoch erfreut, tief gerührt und dankbar breit. Balsam wurde über meiner Seele Haut gesalbt. Ich danke jedem Einzelnen hier:

Der lyrische Mittwoch: Wortlieb Martin – Des Herbstes Füllhorn

„Irgendwo zwischen Idyll, Schlaraffenland,
Romantik und Hedonismus verortet
„Des Herbstes Füllhorn“ – uns; im Jetzt.“

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Der Herbst, der herb ist, lässt die Misteln sprießen,
Blätterteppiche ausrollen und Drachen steigen

Liebe Leserinnen und Leser,

einen Tausendsassa der Sprache, einen Jongleur der Künste und einen Poeten des Wortes darf ich Ihnen heute vorstellen. Wortlieb Martin, Schweizer und Deutscher Staatsangehöriger, ist Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Kabarettist, freier Wortakrobat, sowie bildender Künstler zwischen den Disziplinen. Er studierte Etymologie, war einige Zeit am Theater tätig und arbeitete in den Bereichen Interview und Journalismus. Auf diversen Internetauftritten wie wortlieb.ch und wortlieb.wordpress.com veröffentlicht er eigene Gedanken und Worte. Für ihn bedeutet Poesie Ausdruck ohne Grenzen, sie reicht über die Sprache hinaus, zeigt sich im (Neu)Schaffen, in der „Poetizität“, die jedem Kunstentstehen immer beigegeben ist (und nicht nur dem wortreichen).

Mitten im Sommer schon an den Herbst denken, das ist ganz und gar nicht so, wie schon den Glasboden eines kühlen Getränks unter brütender Sonne zu fürchten. Wo das eine…

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Die Daumen des Schicksals ¶

Er hat sich im Sprachgebrauch längst eingefunden: Die Grossen drehen ihn, die Kleinen lutschen ihn, die einen reisen mit ihm, die anderen schätzen und peilen über ihn, wieder andere rechnen ihn mal Pi. Wer Blumen erblühen lässt, besitzt einen grünen; wer sparsam ist, hält seinen drauf; wer gar kein Geld besitzt, hat einen kranken. Es geht um den #Daumen [mittelhochdeutsch für 'der Dicke']