#Mitternachgedacht über ‚Fastelovend‘,
den rheinischen Frohnaturen
*Tätä-tätää-tätäääh!* 

{-die Kirch im Dorf lassen können die Jecken & Geeks nach intensiven Studien der letzten Tage nur in ihrem Liedgut — zwar lieben se dat Lebe, de Liebe un de Lust, glauben an einen lieben Jott, doch so katholisch sind die Kölner nich — se ham uch immer Durscht, sind leichtlebisch & sexuell orientiert, sowie offen; vielleicht wegen des phallischen Charakters des explizit dort hingehörenden Doms? Da simmer dabei, dat is prima, viva Coronia!-}

und an ‚Karneval‘, wie der Nicht-Kölsche Jung sagt.
& daran, dat et noch immer allet jut jejange hätt.
(meistens nach Aschermittwoch) *Tusch*

#Mitternachgedacht über Dich

{ wie du mich hasst, wie du mich magst, wie du dich hasst, weil du mich verstehst, wie du mir deine Liebe vergibst, wie du mir sie entziehst, wie du sie mir wieder schenkst, wenn ich nicht obenauf schwimm, wie du sie entreißest – vereist – wenn die wogen mich glätten, wie du dann wieder wellen treibst, mich mithinzu… oh wie du es, mich, alle, uns hassen wirst! }

und an uns.

*valentinaden

#Mitternachgedacht über den bevorstehenden Valentin …

{ an die mit gebrochenem Herzen, die mit Kummer drin & jene voller verwitweter & verwaister Einsamkeit; so nehme ich heuer den Valentinstag als Anlass, meine freundschaftlichen Lieblinge, die keine Liebsten haben, zu einem klassischen Filme-Abend inklusive Wort-Klauberei & Theater-Klamauk einzuladen; gezeigt werden die „Valentinaden“! * }

… und an die hintenanstehende Liesl

*Die gesammelten, gesamten Kurzfilme von Karl Valentin (und mit Liesl Karlstadt) zwischen 1913 – 1941 , auch in Gedenken seines Todestages am 9. Februar. 

*pathie

#Mitternachgedacht an die Freiheit der Gedanken …

{ an den Typen im Supermarkt, der vor mir an der Kasse stand mit einem Brot & einer Flasche Sprudelwasser. ‚Sein Leben ist der Knast‘, dachte ich ihn musternd; den Bart mit gezwirbeltem Schnäuzchen, die Hosenträger an den hochgekrempelten Hosenbeinen – und dort auch seine elektronische Fußfessel. Da blickt er mich an, sagt: „Seit ich draußen bin, schätze ich Mineralwasser mehr als Leitungswasser.“ }

… und über das Gefängnis der Erinnerungen.