*Schwitternacht

[exakt, laut & malerisch zu lesen]

#Schwitternachgedacht über Kurt Mitters zum Todestage

{Schwíttttt er nach tttt mit Erna chçhch geh Dada 8 ttt üÜ Bern Kuh qu RT Qrtsch tsch Šch with wit ittēr tttwi twi ittër mimimi ittêr schwi schwi sch wie ittær SZ um †o des ta Age & an an an a Blublublu meh, an ana anna annna aa enen aa be el uu em ee; mit Tee er nach G. Dach tals aals alls hohoho masch ma Homm om ommh Oma omma ge sche zzzZZZ Ur schwe ii tete er es nah cht, Cht! }

und an Anna Blume
als Hommage zur Schwittersnacht

*01012020

#Mitternachgedacht an den ersten Eindruck 2020/01/01

nachdem ich des Winters beraubt wurde — im letzten Jahr hat es bloß an einem Tag geschneit — und der Herbst so gülden war wie ein kleiner Frühling, hüllte sich der Neujahrstag endlich in den Zwirn einer Rauhnacht; seit heut Morgen drehen sich blickdicht die späten Nebelschwaden tief, schon früh nachmittags düsterte es verhangen; als pychosexuelles Verlangen dieses Jahres, den Abend hab ich genossen!

und – anhand dessen – über die Lust, diese Dekade zu erleben.


Ich wünsche Ihnen in den goldenen 20ern eine tägliche Prise Poesie.

*blaues Wunder

#Mitternachgedacht an Weihnukka

{ wie mein guter Freund Grün, ein ausgewiesener Weinkenner, einst bei einem weihnachtlichen Überraschungsbesuch bloß noch eine einzige Flasche Rothschild vorrätig hatte, doch diese dann trotzdem für acht blaue Gäste sorgte… }

und über andere Saturnalien & Wunder

*jingle-jangle

#Mitternachgedacht über den Singsang des Bimbams

{ am Kirchturm gegenüber hängt seit heut ein Spruchband runter: „Wo Glocken wallen, kann kein Dämon walten“; so lässt #Edwin_der_Gloeckner ganz vergessen die Zeit, den Tag, den Advent klingklangen, seelenruhig & selig, als ob er der einzige, besinnliche Mensch auf Erden sei … }

 und an chilled Bells als Lullaby.