Portrait | @WORTlieb

Woher ich so komm‘

WORTlieb mARTin ist Dramatiker von Beruf, Poet von Haus aus, Künstler von klein auf und Inszenario performativer Literatur. Er arbeitete für Print und Presse, für Theater und Film, fürs Radio und fürs Brot. Aber immer für die Kunst; ob literarisch, darstellend oder bildend: Wortlieb verknüpft interdisziplinär die Künste mit der Poesie, wie er sie sieht. Und weil diese flüchtig ist, veröffentlicht er vornehmlich in vergänglichen Medien, manifestiert seine Poesie andererseits in Kunstobjekten oder Rauminstallationen, schreibt Theaterstücke und hielt eine Vielzahl von Lesungen und Performances an poetischen Orten im gesamten deutschsprachigen Raum.

Aus Liebe zum Wort.

Wohin ich so geh‘

— Mittlerweile sitzt er jedoch als Frühpensionär hinter der ‚Raggamach!ne‘ (wie er seine Schreibmaschine nennt) und hackt auf ihr herum, obschon er sie liebt, erzählt uns so seine Geschichten; erlebte und erdachte. Nun schon seit 2003 gibt er in diesem Sinne den „Poetenblog“ heraus, der stets mit ihm reiste und auch reifte. Wortlieb ist federführender Editor von wortliebling.com. Eine kleine Redaktion als Beirat steht ihm zur Seite. Sie stellt die sprachlichen Performances und verbalen Abenteuer zur Nachlese bereit.

Für Wortliebhaber wie wir.

Wo ich so verweil‘

– Egal, wo er sich wieder herumtreibt, wo es ihn noch so hin treibt oder wobei und worauf er auch schon mal hängen bleibt: Gewiss ist, dass er jeden Mittwoch zur Mitternacht hier gastiert! W.ird alte Wortlieblinge besuchen, bei neuen Wortliebhabern vorbeischauen und Wortschätze pflegen:

Wort drauf.

Was ich so schreib‘

Havanna, Helvetia ¶

Ein Märchen für Erwachsene, eine Road-Trip-Novelle über Heimweh nach Helvetia bei 40° C Fieber, Fernweh in Havanna bei 104° F, die wechselseitige Wanderlust anfangs August, höchsten Grades, an einen kahlköpfigen Kubaner — oder an was wir uns noch erinnern können…

Häl | fte ¶

Das Journal ist auf Seite 183 von 366 aufgeschlagen, der Tag schreibt rein; ich lese einen meist inneren Exkurs über Abreißkalender, gute Vorsätze, die goldene Mitte, die zwei Hälften und über das heutige Halbjahr 2020, Schalttag sei Dank. ¶

#WithRefugees ¶

Was ist ein Flüchtling? #WithRefugees — weil ich Menschling bin! Denn das Leben soll bunt & poetisch sein; flüchtig, nicht fliehend, nicht flüchtend: Ich bekenne Farbe… ¶ Zum Weltflüchtlingstag …

Bob Dylan pur ¶

„Meine Damen und Herren, bitte begrüßen Sie den Dichterfürsten des Rock’n’Roll. Die Stimme des Versprechens der Gegenkultur der 60er Jahre. Der Mann, der Folk und Rock unter einen Hut gebracht hat. Der in den 70ern Make-Up trug und im Drogensumpf abtauchte. Der daraus emporstieg und Jesus fand. Der am Ende der 80er schon abgeschrieben wurde und plötzlich eine ganz neue Richtung einschlug und in den späten 90ern einige der größten Werke seiner Karriere veröffentlichte. Meine Damen und Herren: Bob Dylan!“ …

Wie ich so daherkomm‘

Die Photographien sind Teil der Hochschul-Abschluss-Arbeit von Rolf Mi©hel