@WORTlieb WortArt

  • Woher

 

WORTlieb mARTin ist Dramatiker, Poet und Inszenario performativer Literatur. Er arbeitete für Print und Presse, für Theater und Film, fürs Radio und fürs Brot. Aber immer für die Kunst; ob literarisch, darstellend oder bildend: Wortlieb verknüpft interdisziplinär die Künste mit der Poesie, wie er sie sieht. Und weil diese flüchtig ist, veröffentlicht er vornehmlich in vergänglichen Medien, manifestiert seine Poesie andererseits in Kunstobjekten oder Rauminstallationen, schreibt Theaterstücke und hielt eine Vielzahl von Lesungen und Performances an poetischen Orten im gesamten deutschsprachigen Raum.

«Nahtoderfahrung ist,
beim Lesen des eigenen Lebenslaufes
sein Leben im Zeitraffer vor dem geistigen Auge
vorbeiziehen zu sehen.»

— ZUM KÜNSTLERISCHEN WERDEGANG; HIER ENTLANG>>

  • Wo

— Mittlerweile sitzt er als Frühpensionär hinter der ‚Raggamach!ne‘ (wie er seine Schreibmaschine nennt) und hackt auf ihr herum, obschon er sie liebt, erzählt uns so seine Geschichten, erlebte und erdachte. Nun schon seit 2003 gibt er in diesem Sinne den „Poetenblog“ heraus, der ihn immer begleitete auf seinen Reisen und mit ihm reifte. Wortlieb ist federführender Editor von wortliebling.com. Eine kleine Redaktion als Beirat steht ihm zur Seite. Aus Liebe zum Wort. Sie stellt die sprachlichen Performances und Sünden aus der Schreibmaschine zur Nachlese bereit.

Das Leben, so heißt es,
sei Magie; ich nenn‘ s schlicht
FUCKYEAHPOETRY

— das Editorial zum PoetenBlog>>

  • Wohin

«Als augenzwinkernder Inszenario interdisziplinärer Kunst begebe ich mich gerne genüsslich im Klubsessel – mit einem halbvollen, mal halbleeren Glas und einer Selbstgedrehten in der Hand – auf eine gedankliche Promenade:

— Eine Reise ohne Ziel, doch mit trittfestem Weg hin zu verträumten Serenaden, versäumten Eskapaden und prickelnden Monaden; streunend nach dunkelbunten Kleinodien, besonnenen Geschöpfen und geschöpften Wonnen; ein Trip zu lukullischen Anekdoten, lüsternen Unterfangen und löblichen Aventüren; wanderlustig dorthin, wo Regenbögen die Erde berühren und berührte Seifenblasen platzen; auf Touren entlang den charmanten Ufern des Esprits mäandern und am romantischen Rande der Notizen schlendern; hin zu den wörtlichen Liebschaften, nächtlichen Botschaften und szenenreifen Soirées … —

So bringe ich zum Ausdruck, was ein Poet bestrebt, ein Dichter beschreibt und was dem Dramatiker dann übrigbleibt;

— was einen Phlegmatiker bewegt, einen Melancholiker begeistert, einen Sanguiniker beflügelt, einen Choleriker inspiriert, einen Synästhetiker reizt und Ästheten kitzelt. Was ein Kabarett ist, ein Gourmand isst und Elegiker vermisst. Was ein Philosoph lehrt, ein Empathiker erwehrt, ein Bibliophiler begehrt und Nostalgiker verehrt … —

wie ein Bohemien leibt und ein Connaisseur lebt; was ein Gedanke gibt und ein Wort liebt.»


¶In diesem Sinne:

Egal, wo er sich wieder herumtreibt, wo es ihn noch so hin treibt oder wobei und worauf er auch schon mal hängen bleibt: Gewiss ist, dass er jeden Mittwoch zur Mitternacht hier gastiert, alte Wortlieblinge besuchen, bei neuen Wortliebhabern vorbeischauen und Wortschätze pflegen wird:

Auf immer wiederlesen, wohlan!