Dieser Tag geht in die Geschichte ein als der erste Erst-Mai, der ohne Arbeiter-Demos auskommen musste, an dem nicht In-den-Mai-getanzt wurde & keine Gleichstellungs-Proteste, weder antifaschistische Abendspaziergänge, noch #FridaysForFuture-Streiks stattfanden. — Dennoch liegt einer ‚Kundgebung‘ nicht bloß eine solche publike, politische Versammlung zugrunde, sondern auch das Kundgeben selbst, als öffentliche Äußerung, Bekanntgabe oder als Aufruf. In diesem Sinne: 

Liebe Genoss*en, Suchende & kleine Menschen der Zukunft,

Das soziale Leben hat sich wegen der Corona-Krise, Pandemie-Quarantäne und Gesellschafts-Vulnerabilität größtenteils ins Netz verschoben, findet nunmehr im Web statt, mit mobiler Präsenz, Homeoffice, inklusive Streaming, Shopping oder Video(chat)s. Greta the Great würde mit uns schimpfen wie am WEF; denn wir leben in diesen Tagen auf großem Fußabdruck, ökologisch gesehen. — Dagegen sind wir jedoch nicht gänzlich machtlos: Zum Beispiel wurde bereits 2009 dem entgegen die grüne Suchmaske Ecosia.org von Christian Kroll anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen gegründet. Ein Social Business, welches sich für ökologische, transparente und datenschutzfreundliche Nachhaltigkeit einsetzt und als Suchmaschine fungiert, die nicht nach Profit strebt, sondern mit den Einnahmen Bäume pflanzt. — Planet before Profit! Dafür gehen wir heute auf die Datenautobahn, um zu protestieren! So fing alles an, als grüne Idee wie #FridaysForFuture, aus einem einfachen Samen entstanden. Nun streben die Utopia-Award-Gewinner über 1 Milliarde Bäume an, die in den Regenwaldgebieten weltweit angepflanzt werden sollen.

“Unsere Nutzer haben bewiesen, dass individuelle Entscheidungen einen großen Einfluss haben können. Wir möchten zeigen, welchen Beitrag Online-Werbe-Umsätze für die ökologische Nachhaltigkeit haben können.”
— Christian Kroll, Ecosia

Desweiteren übernimmt Ecosia nun ebenso bei der Ökostrompolitik eine Vorreiterrolle und nimmt in Zeiten des Klima-Notstands sogleich auch Abstand vom festgefahrenen „Business as usual“. In den letzten zwei Jahren baute sich Ecosia eigene Solaranlagen und versorgt seitdem das Stromnetz mit ausreichend sauberer Energie. So ist die Suchmaschine nicht „nur“ klimaneutral, sondern CO²-negativ. Die Server werden zu 100% aus erneuerbaren Energien betrieben und die Bäume, die durch die Einnahmen zusätzlich gepflanzt werden, entziehen der Atmosphäre ca. 1kg CO² pro Suchanfrage. Damit wird nicht nur der Eigenbedarf von Ecosia.org gedeckt, sondern aktiv umweltbelastende Energie aus dem Netz verdrängt. — Sowas wollen wir sehen, liebe Politiker und Lobbyistinnen; dafür streiken wir, dafür haben wir uns hier virtuell versammelt, um kundzugeben, dass es im nachhaltigen Umgang nicht nur großen Unternehmen, Schulen und Organisationen, sondern auch den einzelnen Web-Usern, uns Klimakindern, also den kleinen Menschen der Zukunft, ermöglicht ist, ohne weiteres einen relevanten Beitrag zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts zu leisten und den digitalen Fußabdruck, auch den des Nachbarn, zu verringern. — Mit nur einem Klick: Ecoseln statt googeln!

Wir danken Ihnen für die Aufmerksamkeit, dafür, dass wir hier „Reklame für Gutes“ kundtun durften, für die Sache! Ihre solidarische Achtsamkeit liegt uns am Herzen & die Natur: Maifeiern Sie mit ihr; bewusst, freundlich, schonend wie verträglich & manifestieren Sie im demokratischen Sinne:

Mayday for Future! Bambule, Prost & P.S.:

CO2-neutral

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