Frühlingsputz der Büchernarren
Reader Problems: Wir nehmen in Bezug auf den heutigen Tag an der Buecher-Community teil, ihre Gepflogenheiten wahr, ihren Jargon unter die Lupe & unsere Lese-Marotten auf die Schippe…
lies mich!

Hier lesen Sie, was ein Poet bestrebt, ein Lyriker beschreibt und was dem Dramatiker dann übrigbleibt. Was den Wortliebhaber im Sinne begleitet, den Wortliebling im Geiste verleitet und Wortlieb durch die Hände gleitet…


Ein Essay über die Wertschätzung sprachlicher Diversität, anhand des Sprachwunders zu Pfingsten in der christlichen Mythologie. Aus linguistischer Sicht erinnert die Geschichte an die moderne Sprachwissenschaft, die sich globalisiert mit Mehrsprachigkeit, Sprachwandel und interkultureller Verständigung beschäftigt. lies mich!

Wenn ich ins Ausland reise, bereite ich mich vor. Besuche ich ein fremdes Land, so kaufe ich mir ein Buch, doch keinen Reiseführer, sondern eine möglichst zweisprachige Ausgabe eines dort ansässigen Schriftstellers oder einer Landespoetin. Dank einer sauberen Übersetzung kann ich mich auch in die Kultur jenes Landes vertiefen, welches ich bereisen will. lies mich!

Manchmal hätte ich gerne eine polyglotte Erziehung genossen; hätte dann andere in ihrer Muttersprache begrüßen, einen Vertrauten in einer Fremdsprache anschweigen oder ihm mehrsprachig meine Liebe bekunden können. Vielleicht wäre ich in eine bilinguale Stadt gezogen in einem plurilingualen Staat. Ich wollte immer Esperanto lernen, das fand ich poetisch… lies mich!

Der „PoetenBlog“, wie er liebevoll genannt wird, zeichnet sich durch poetische Prosa, postmoderne Lyrik, nostalgische Miniaturen, sowie wortgewitzte Kolumnen aus; geschrieben vom „Lyrischen Ich“ an das „Poetische Du“…


Mein Beitrag zum „Tag der Kurzgeschichte“ – zur Wintersonnenwende – soll Dich gut durch die Kälte geleiten und mit Glockengeläut Deinen Weg bereiten: Frohe Festtage & einen guten Rutsch! lies mich!

*Der Vorhang lüftet sich, doch bin ich nicht im Theater. Ich schalte mich ein, doch die Scheibe bleibt matt. Beim Bummeln mit den Augen aus meinem Schau-Fenster sehe ich fern, mit jedem Blinzeln zappe ich & was ich sehe, ist meine Vorabendserie, eine fabel-hafte Seifenoper; ich streame sie täglich in Surround Sound & High Definition… lies mich!

Diese amouröse Skizze eines stillen Beobachters erzählt die Geschichte von gescheiterten Existenzen, der Abwesenheit von Verliebtheit & der Illusion eines Happy Ends: Sie beginnt am Feierabend eines 14. Februars in der BelAmiBar; hier ist der Tag dem Valentin geweiht, der Liebe gewidmet, doch auch der Tragödie geschuldet… lies mich!

Heute, am Tag des Artenschutzes las ich vom Lazarus-Phänomen; wegen einer seit über 100 Jahren ausgestorben geglaubten Riesenschildkröte, die wiederentdeckt wurde, Chelonoidis Phantasticus. Da erinnerte ich mich an die Kurzgeschichte über Sturheit, die ich einst im Zoo schrieb. Hier nachgetragen als dramatische Fabel. lies mich!

Besonnen noch vom Mond, ruhe ich morgens in mir, und im stillen Raum, mich sanft an die leuchtenden Stunden anschmiegend, warte ich auf des Tages Berufung. Und plötzlich erwacht er jäh… lies mich!



Poetische Intimität als moderner Minnesang: Hinterlassen Sie doch heute – oder nächtlich – ihrer liebsten Person einige lyrische Zeilen auf ihrem Kopfkissen, wie ich… lies mich!

Der „Poem-in-your-pocket-Day“ ruft dazu auf, Poesie in den Alltag zu integrieren und die Freude an Gedichten zu verbreiten. – Ein poetisches Vorhaben, dem wir gerne nachkommen… lies mich!

Der Poet Dylan Thomas veröffentlichte vor genau 70 Jahren seine Villanelle, benannt nach der ersten Verszeile „Do not go gentle into that good night“. Ihr zugrunde liegt dieser persönliche Pastiche/Wortlieb – Eine Hommage auch zum heutigen 107. Geburtstag des walisischen Dichters und Bierliebhabers … lies mich!

Zum Welttag des Buches eine kleine, poetische Abhandlung. Geschrieben während meines längeren Krankenhausbesuchs als eine florale Ode nach dem Motto: Bücher statt Blumen! lies mich!
#Kalendarium — #Welt-&Aktionstage *


Jüngster Eindruck des Jahres 2026 festgehalten in fünf Sätzen als erster, poetischer Schmiss zum neuen Jahr. lies mich!

Eine (h)eilige Satire zur besinnlichen Zeit; über Santa, Sisyphos und Saturn. — Eigentlich wollte ich nur das vorweihnachtlich glühende Volk in einer Innenstadt umgehen. Doch es hilft nichts, ich komme nicht daran vorbei, mir darüber Gedanken zu machen… lies mich!

11.11. nach 11:11 – Es ist soweit; wir befinden uns offiziell in der fünften Jahreszeit. Manche feiern Karneval, andere den Singles Day, für mich jedoch ist heute Namenstag in der schönsten aller Jahreszeiten: Martini-Sommer! Allein seine synästhetischen Schmausereien für Augen und Gaumen; der Herbst ist angerichtet! lies mich!

Wenn ich ins Ausland reise, bereite ich mich vor. Besuche ich ein fremdes Land, so kaufe ich mir ein Buch, doch keinen Reiseführer, sondern eine möglichst zweisprachige Ausgabe eines dort ansässigen Schriftstellers oder einer Landespoetin. Dank einer sauberen Übersetzung kann ich mich auch in die Kultur jenes Landes vertiefen, welches ich bereisen will. lies mich!

Ein Farbenspiel in Worten, ein Wortspiel in Grün; sprichwort-wörtlich voller Redensarten und Alltagsgebräuche; eine Wortblume rund um die Farbe der Poesie. lies mich!

Selbst dem Jaguar wurd bald klar,
dass der Monat nach Januar
wohl auch ein wahrer Jäger war.

* Zum Beispiel Frühlingsanfang oder Tag der Poesie:

Eine Wortblume zum #Welttag_der_Poesie; als Versuch, die Muse wieder holdselig zu stimmen. lies mich!
![Listen to the poet [z.B. Lauschen]](https://wortliebling.com/wp-content/uploads/2021/03/20210322215225-e1616448781909.jpg?w=1024)
In coronalen Zeiten und krankheitsbedingten Abwesenheiten des federführenden Autors von wortliebling.com ist es schwierig, den Tag der Poesie zu widmen, den Poesietag zu begehen… doch wir fanden diese und weitere musikalische Schmuckstücke von Lucas King aus seiner DarkPiano-Reihe, passend zum #WelttagDerPoesie, doch lauschen Sie hier… lies mich!

In coronalen Krisen wie diesen denkt man, die Zeiten würden stillstehen. Dem trotzt der heutige #WelttagDerPoesie & der Frühlingsanfang, die einiges gemein haben; wie Asche & Schnee, denn: Immer wieder geht im Osten die Sonne auf… lies mich!

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WORTlieb mARTin, kurz #WortArt, gilt als versierter Inszenario performativer Literatur und ist professioneller Dramatiker für Print wie Presse, für Theater, Film & Radio. Er arbeitet als Writer, Texter und Autor, ist seit 1998 freischaffender Poet, sowie federführender Wortliebhaber.
Eine Redaktion mit drei Köpfchen steht als Beirat zur Seite; sie arbeitet im Hintergrund, ist als Blogwart tätig und kümmert sich um die soziale Leserschaft. Die Redaktion veröffentlicht nebenbei Denkschriften aus dem Milieu eines Poetenlebens; was uns künstlerisch interessiert, literarisch inspiriert & poetisch entspricht.

Der „Poeten[B]log“ wie er liebevoll von @Wortlieb genannt wird, existiert in seiner Form seit 2003, damals noch analog als „PoetenLog“, ursprünglich vom Theater her als eine Art Tagebuch aus dem Poetenleben angedacht. Seine „Logbucheinträge“ wurden an den zahlreichen Lesungen von ihm vorgetragen und oldschool auf Flugblättern vertrieben. Eben dieses Spoken-Word-Konzept wurde dann später für seine wöchentliche UKW-Radiosendung weiterentwickelt; das gonzojournalistische Wochenjournal wurde bald Kult, aber nach drei Jahren zensiert (oder umgekehrt)! So entstand mit Wortliebling.com aus diesem legendären ‚Logbuch‘ schließlich ein ‚Weblog‘ hier auf WordPress, weil Code auch Poetry ist…


Schön, dass Du uns liest! Wir haben uns hier eine Nische aufgebaut, in der das Wort zur Sprache und der Liebhaber zu seinem Genuss kommt: Das gepflegte Wort ist unser Liebling, welches wir gemach, leis‘ & unscheinbar unter die schreienden Giganten der Neuzeit bringen möchten. Danke, dass Du von nun an ein Teil davon bist; willkommen!

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