Bob Dylan pur ¶

„Meine Damen und Herren, bitte begrüßen Sie den Dichterfürsten des Rock’n’Roll. Die Stimme des Versprechens der Gegenkultur der 60er Jahre. Der Mann, der Folk und Rock unter einen Hut gebracht hat. Der in den 70ern Make-Up trug und im Drogensumpf abtauchte. Der daraus emporstieg und Jesus fand. Der am Ende der 80er schon abgeschrieben wurde und plötzlich eine ganz neue Richtung einschlug und in den späten 90ern einige der größten Werke seiner Karriere veröffentlichte. Meine Damen und Herren: Bob Dylan!“ ...

Urlaub auf 350 Seiten ¶

Am heutigen Welttag des Buches jährt sich zum 170. Mal der Todestag von William Wordsworth, dem genialen Dichter seiner - vielleicht auch aller - Zeit. Passend zu diesem WortArtikel sagte er 1814: «Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns über Etwas erheben.» — Seien wir also weise und sprechen über Liebesromane, Historische Romanzen, Nackenbeißer & Schund: Ein Essay als Versuch der Annäherung an die Trivialliteratur.

In der BelAmiBar ¶

Diese amouröse Skizze eines stillen Beobachters, der an einem einsamen Ort zu seinem Valentin-Schatz fand, erzählt die Geschichte von gescheiterten Existenzen, der Abwesenheit von Verliebtheit & der Illusion eines Happy Ends: Sie beginnt am Feierabend eines 14. Februars in der BelAmiBar; hier scheint jeder Tag dem Valentin geweiht, der Liebe gewidmet & auch der Tragödie geschuldet. 

O Epilepsia! ¶

Eines Tages, als W. auf seinem Weg unterwegs war, erlitt er in aller Öffentlichkeit jäh seinen ersten Anfall der Fallsucht, Epilepsie; er schwankte erst, sackte zu Boden und zitterte dann. Die Leute - rundherum - sahen dies, sahen diesem zu, ein paar schossen Fotos, einige belustigten sich, wenige hielten sich mit der Hand den Mund zu, schauten in Starre zu, während andere ihn sogar beschimpften als 'Trunkenbold', 'Mongo', 'Spasti' oder 'Junky'. (weiterlesen)