Auf ein WOrt

Essay

Tiefschürfende Versuche, mir die Welt in Abhandlungen zu (v)erklären.
Ausführliche Kommentare, spöttische Randbemerkungen, subjektive Glossen.

23 Ergebnisse gefunden
  • Literatur-Oper Ulysses

    Ulysses ist Musik, nicht bloss Opus, sondern eine Oper fürwahr: Ein joyceanischer Strudel mit jener Mischung aus Bewusstseinsstrom und Klangmagnetismus — als musikalisches Eintauchen zu Bloomsday. [Read]

  • Kreatives Päuschen

    Zum #WeltPoesieTag sollten gerade die Poet:innen schweigen. Dieses Essay erörtert, warum dies so ist — und wie man eigentlich eine kreative Pause einlegt. [Read]

  • Sprache als Wunder

    Ein Essay über die Wertschätzung sprachlicher Diversität, anhand des Sprachwunders zu Pfingsten in der christlichen Mythologie. Aus linguistischer Sicht erinnert die Geschichte an die moderne Sprachwissenschaft, die sich globalisiert mit Mehrsprachigkeit, Sprachwandel und interkultureller Verständigung beschäftigt. [Read]

  • Doyle-Poe-tik

    Ausgerechnet Sir Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, glaubte an Feen und betrieb einen esoterischen Buchladen. Wie gerne würde ich ihm dort heute zum Geburtstag gratulieren… Und mit ihm über Dupin, Lecoq und Maigret philosophieren. ― Ein Essay. [Read]

  • Der Zeiten Wende

    „Früher hab ich in meiner Radiosendung stets gerne eine Scheibe von den Scherben aufgelegt! Rio Reiser war ein Held meiner Jugend; ich schätze seine scharf geschossene, dennoch entwaffnende Poesie hoch.“ – Ein poetisch-politisches Essay am Beispiel Rio Reisers, eine Glosse als polemischer Vorschlag zur Güte … [Read]

  • Die Aura von Goofy

    Jugendsprech bezeichnet Sprechweisen, sowie sprachliche Muster & Merkmale, die unterschiedliche Gruppen von Heranwachsenden zwischen 13 & 19 Jahren verwenden. Wörter aus diesem Jargon zeigen jeweils starke, aktuelle Einflüsse in der gesprochenen Alltagssprache auf & sind an sich eine Orientierung, aber auch ein Weiser der Vergangenheit. — Eine glossierte Abhandlung. [Read]

  • Viel Sprache, Vielfalt!

    Manchmal hätte ich gerne eine polyglotte Erziehung genossen; hätte dann andere in ihrer Muttersprache begrüßen, einen Vertrauten in einer Fremdsprache anschweigen oder ihm mehrsprachig meine Liebe bekunden können. Vielleicht wäre ich in eine bilinguale Stadt gezogen in einem plurilingualen Staat. Ich wollte immer Esperanto lernen, das fand ich poetisch… [Read]

  • Blades O’Grass

    Walter ‚Walt‘ Whitman, der heute seinen 205. Geburtstag feiert, war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Dichter des 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk, die mehrfach erweiterte Gedichtesammlung „Leaves of Grass“ von 1855 enthält das berühmte Poem „Song of myself… [Read]

  • Winters Defloration

    Wer behauptete, ich wär gestorben, hat nicht gänzlich gelogen. Wohl eher bin ich neugeboren und befreit. Denn auch in den Knast ging ich nicht, aber durch die Hölle. (Ich soll übrigens einen Elon Musk grüssen…) – Was ich alles verpasst habe, … [Read]

  • Ha[lb/Ha]lb

    Das Journal ist auf Seite 183 von 366 aufgeschlagen, der Tag schreibt rein; ich lese einen meist inneren Exkurs über Abreißkalender, gute Vorsätze, die goldene Mitte, die zwei Hälften und über das heutige Halbjahr. Schalttag sei Dank. [Read]

  • Die 800 Tafeln

    Der gedeckte Tisch wird als Tafel bezeichnet, so handelt es sich bei diesem Begriff auch um ein opulentes Gemälde auf einer Platte oder eine ganzseitige Illustration, eine Tabelle oder Übersicht in einem Buch. Sinnbildlich dargeboten wie ein festliches Mahl. Mit eben solchen, ganzseitigen Inhalten präsentieren sich seit 40 Jahren auch die 800 Tafeln des Teletextes. [Read]

  • Urlaub auf 350 Seiten

    «Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns über Etwas erheben.» — Seien wir also weise: Ein Essay als Versuch einer Annäherung an die Trivialliteratur. [Read]

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