#Mitternachgedacht über die UN-Rede des Karlspreisträgers António Guterres

{ wahrlich sein Wort in Schöpfers Ohr — dieser bereits historische Aufruf zu einem globalen Waffenstillstand, ein wahrer Appell der Vereinten Nationen als Mahnruf an die Welt, erweitert utopisch den Traum des gewaltlosen Widerstandes, wünscht gewaltfreie Aktion, predigt logische Zuversicht an die menschliche Vernunft, inspiriert zu Humanität, ersehnt Weltfrieden, hofft auf koexistenzielle Solidarität… Fast wie im 23. Jahrhundert; in StarTrek :-}

und an MLKing, auch an Mandela, sowie Gandhi

#Mitternachgedacht ans – trotz allem – Positive 

{ an die ‚distanzielle‘ Menschlichkeit, die Rücksicht gegenüber Mitmenschen, den Respekt vor Privatsphäre, die Familienzeit dank Homeoffice & Fernschulung, die empathische Solidarität, an die parteiübergreifende Einigkeit, die gesellschaftliche Entschleunigung; an die heraufgeklappten Bürgersteige, die geöffneten Fenster in der Stadt, ans wieder hörbare Vogelgezwitscher; an Flieger, die am Boden & Autos, die stehen bleiben, sowie an unseren Webdesigner — dem hier gedankt sei —, der in Quarantäne Zeit fand, uns ein neues Kleid zu schenken}

und über die unaufgeregte Poesie dieser Tage…

#Mitternachgedacht an die Geburtstagsmutti Nina Hagen,
die heute 65 Jahre alt wurde

{wie ich ihr im letzten Jahrtausend nach einer Pressekonferenz eine indische, kunstvoll-geschnitzte Seife überreichte, die das Abbild Ganeshas zierte & weil sie mir wegen des Karmas nun etwas zurückgeben wollte, zog sie ihre Uhr, die sie in Zürich gekauft hatte, vom Handgelenk & schenkte sie mir, später im Tourbus gab sie mir nebst Autogrammen sogar ihre vorübergehende Telefonnummer auf Ibiza…}

und daran, wie sie mir sagte, sie wisse nicht,
ob sie mich bemuttern soll oder heiraten.

#Mittagedacht über Mitternacht

{ ob es gut sei, sich solch Gedanken zu machen, vor dem Erschla(f)fen, ob es sich lohnt, darüber nachzudenken, mitten in der Nacht, ob es überhaupt jemand liest, so kurz vor dem Einschlafen, möchte man das, immer mittwochs? Ja, ich denk, es ist an der Zeit, genau um diese Uhrzeit, die Zeit eines einzigen Tages, einer Mittwoche, eines Tages, der einzig nicht -Tag heißt, sondern -Woch! Eben zwischen Stühl und Bänk einherzieht, zwischen Mitternacht und Mittag, an einem Mittwoch… oder danach… }

und an den Mittag..