Poetenblog | ¶Wortliebhaber

HospiTales XXVII

Arzt: "Ich benötigte eine ganze Woche, Ihre Krankenakte zu lesen; ein echter Wälzer!" - Ich: "Und; irgendwelche Ideen für den Schlussplot?!" - #HospiTales

Meine Muse, eine Mimose. ¶

... "Die sich verweigernde Muse jedoch lässt ihn darben, sie hat nichts mehr übrig für ihn, nicht einmal ein gutes Wort, nichts will sie dem armen Poeten schenken, ihm nichts einschenken, nimmer und gar nichts mehr gibt sie ihm, nur noch diese eine kleine schamhaft-feine Wortblume ..." zum #WeltPoesieTag

KRZWRTRTSL¶

Ein kurzer Exkurs über die alltäglichen Rätsel, bei dem die zu erratenden Wörter nach Buchstaben oder Silben in Kästchen der sich kreuzenden Reihen von Feldern einzutragen sind, sowie eine gebrochene Lanze für denksporttreibende RAthletinnen & RAthleten. Der heutige Welttag des Kreuzworträtsels geht zurück auf den 21. Dezember 1913 als in der Weihnachtsausgabe der 'New York Times' das erste Kreuzworträtsel der Welt vom britischen Journalisten Arthur Wynne erschien. Und auch ich bekenne mich zur Knobelei!

Geh nicht gelassen, #Rage!

Vor genau 70 Jahren veröffentlichte der Poet Dylan Thomas seine Villanelle, die er eigentlich schlicht nach der Gedichtform so benannte, doch ursprünglich trug sie nie einen Titel; erst viel später wurde sie von der Leserschaft benannt & bekannt nach der ersten Verszeile "Do not go gentle into that good night". Ihr zugrunde liegt dieser persönliche Pastiche/Wortlieb - Eine Hommage auch zum heutigen 107. Geburtstag des walisischen Dichters und Bierliebhabers: Iechyd da!

Das Schlimmste kommt noch…

Ein Zitat und ein Büchlein von Charles Bukowski, zum 101. Geburtstag: Nach Bukowskis letztem Roman "Pulp" erschien 1998 ein kleiner Essay-Band mit dem malerischen Titel "The Captain Is Out To Lunch And The Sailors Have Taken Over The Ship", erst 2006 hier unter "Den Göttern kommt das große Kotzen" erhältlich, mit Tagebucheinträgen des Autors aus den Jahren 1991-1993 und Illustrationen des Underground-Comic-Artisten Robert Crumb; von der Witwe posthum veröffentlicht, doch...

Happy Dedalusday! ¶

Bloomsday — Im Jahre 1904 bot - ironischerweise - eine Bauernzeitung dem irischen Schriftsteller James Joyce an, ihm jeweils ein Britisch-Pfund pro abgedruckte Kurzgeschichte zu bezahlen. 'Jim', wie man ihn unter Freunden nannte, ging kurzerhand und vorerst dreimal auf dieses Angebot ein. Da Joyce seine serialisierten Stories äusserst nah an der eigenen Biographie anlehnte, wurden diese ersten drei Geschichten auf seinen Wunsch hin unter dem Pseudonym Stephen Daedalus publiziert, ...

Still|leben ¶

Mir werden Blumen geschenkt, Genesungswünsche inklusive, von Freunden zuhauf, die es gut mit mir meinen; aus der Lethargie des Krankenbettes heraus betrachte ich die ganze Fensterbank mit gutgemeinten Schnittblumen, nur unten in der Ecke ruht ein Stapel Bücher, neue und antiquarische, für mich persönlich abgegeben von einer Handvoll guten Freunden.