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39 Wörter1–2 Minuten
Wenn ich nachts nicht schlafen kann, spiele ich rum, mit Worten, mit Gedichten. Manchmal bastle ich auch. Die Beweise liegen vor; Eine Dekade kombinierter Motive, gerückt in verschiedene Formen des Kurzgedichts. — Gegeben sei: Eine Cognacflasche, ein Schlafloser. Lesen Sie hier (mit steigendem Anspruch) — weiterlesen
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372 Wörter2–3 Minuten
Im Jahre 1 nach Reich-Ranicki möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen – in seinem Sinne – einen gemeinsamen, besonderen Freund vorzustellen. Er ist äußerst vielseitig, aber dank seiner gut strukturierten Art auch ziemlich übersichtlich. Er ist wortgewandt, spricht manchmal mit fremder Zunge oder mit einer gespaltenen, meistens aber ist er ehrlich und sagt frei heraus, was er denkt, ohne an sein Gegenüber zu denken. Er besitzt ein sehr treues Wesen, kann mich immer… — weiterlesen
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408 Wörter2–3 Minuten
Für einen, der Reklame für das Gute machte Nachruf für Marcel, Nekrolog auf Reich-, In memoriam Ranicki ist ein collagenartiges Elogium, eine zitierende Würdigung, eine mannigfache Hommage, eine hochachtende Laudation und eine letzte Rezension: Er war der Sohn eines gescheiterten Vaters. Das hatte er mit Heine gemeinsam.[12] Der Weltbürger, der in der tiefsten Not des Warschauer Gettos und des barbarischen Vernichtungskrieges Trost in der Lyrik der großen deutschen Dichter suchte und fand, hat uns… — weiterlesen





