GardaVonAnfangAn ¶

Es ist Welttheatertag, ich komme gerade aus einer Vorstellung und erinnere mich, wie einst alles begann mit einer gewissen Garderobiere eines kleinen Theaters unten ums Eck. Ein MiniDrama. (Im Foyer) GARDA (flüsternd) Weißt Du, wer das ist? KASSA: Is' bestimmt 'n Dramatiker! GARDA: (hält die Hand vor den Mund) Er sieht zumindest aus wie einer, mit seinem …

Poetizitaet ¶

Zum Welttag der Poesie: Meine Philosophie der Poesie begründet sich – wie könnte es anders sein – im eigentlichen Wortstamm selbst: 'Poiesis' bezeichnet in der Antike ursprünglich das freie Schöpfertum und bedeutet eigentlich „Erschaffung, Tun, Handlung, Schöpfung, Herstellung, Hervorbringung“. Poesie ist also ein durch und durch aktiver Prozess. Im Unterschied zur nachahmenden Mimesis, nachbildenden Imitatio, …

Wälzer wie wir ¶

Sich Wälzen mit Wälzer. Im Dreiviertel-Takt. Hin und her. Erlesen. Kursiv- und hineingelesen. In den Tag hinein. Den Abend hindurch, durch und durch die Nacht ausgelesen. Wortwörtlich ein Tag zum Wälzen. Quer. Im Bett, sprichwörtlich, wie es im Buche steht. Mit einem Wälzer, buchstäblich, wie er auf dem Bette liegt. Balzac und ich, wir zwei …

Der lyrische Mittwoch: Wortlieb Martin – Des Herbstes Füllhorn

„Irgendwo zwischen Idyll, Schlaraffenland,
Romantik und Hedonismus verortet
„Des Herbstes Füllhorn“ – uns; im Jetzt.“

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Der Herbst, der herb ist, lässt die Misteln sprießen,
Blätterteppiche ausrollen und Drachen steigen

Liebe Leserinnen und Leser,

einen Tausendsassa der Sprache, einen Jongleur der Künste und einen Poeten des Wortes darf ich Ihnen heute vorstellen. Wortlieb Martin, Schweizer und Deutscher Staatsangehöriger, ist Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Kabarettist, freier Wortakrobat, sowie bildender Künstler zwischen den Disziplinen. Er studierte Etymologie, war einige Zeit am Theater tätig und arbeitete in den Bereichen Interview und Journalismus. Auf diversen Internetauftritten wie wortlieb.ch und wortlieb.wordpress.com veröffentlicht er eigene Gedanken und Worte. Für ihn bedeutet Poesie Ausdruck ohne Grenzen, sie reicht über die Sprache hinaus, zeigt sich im (Neu)Schaffen, in der „Poetizität“, die jedem Kunstentstehen immer beigegeben ist (und nicht nur dem wortreichen).

Mitten im Sommer schon an den Herbst denken, das ist ganz und gar nicht so, wie schon den Glasboden eines kühlen Getränks unter brütender Sonne zu fürchten. Wo das eine…

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