Am Stammtisch Scheerbarts ¶

Der deutsche Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner Paul Scheerbart (8. 1. 1863 - 15. 10. 1915) beeinflusste mit seinen revolutionären Ideen, epochalen Visionen, phantastischen Werken und skurrilen Gedichten die Architektur, Literatur, Anthroposophie, Kunst, sowie das Theater... Scheerbarts künstlerisches Bekenntnis lautete: «Der Weltseele wollen wir näher sein, das ist die Hauptsache!» Paul Scheerbart studierte Philosophie und …

Der lyrische Mittwoch: Wortlieb Martin – Des Herbstes Füllhorn

„Irgendwo zwischen Idyll, Schlaraffenland,
Romantik und Hedonismus verortet
„Des Herbstes Füllhorn“ – uns; im Jetzt.“

textbasis.blog

Der Herbst, der herb ist, lässt die Misteln sprießen,
Blätterteppiche ausrollen und Drachen steigen

Liebe Leserinnen und Leser,

einen Tausendsassa der Sprache, einen Jongleur der Künste und einen Poeten des Wortes darf ich Ihnen heute vorstellen. Wortlieb Martin, Schweizer und Deutscher Staatsangehöriger, ist Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Kabarettist, freier Wortakrobat, sowie bildender Künstler zwischen den Disziplinen. Er studierte Etymologie, war einige Zeit am Theater tätig und arbeitete in den Bereichen Interview und Journalismus. Auf diversen Internetauftritten wie wortlieb.ch und wortlieb.wordpress.com veröffentlicht er eigene Gedanken und Worte. Für ihn bedeutet Poesie Ausdruck ohne Grenzen, sie reicht über die Sprache hinaus, zeigt sich im (Neu)Schaffen, in der „Poetizität“, die jedem Kunstentstehen immer beigegeben ist (und nicht nur dem wortreichen).

Mitten im Sommer schon an den Herbst denken, das ist ganz und gar nicht so, wie schon den Glasboden eines kühlen Getränks unter brütender Sonne zu fürchten. Wo das eine…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.029 weitere Wörter

Land Schaf Tliche Laute Maler ¶

Dieses Poem ist ein Abfall-Produkt, weil es abfiel, mir erst zu-, dann ein-, dann ver-und zuletzt gefiel. Während eines Gesprächs, durch Zufall, dank der Gunst des Glücks und einer günstigen Fügung des Schicksals entstanden, mit Vergnügen zum selbigen: Landschaftlichkeiten laut malen während Regen plitsch-plätschert und die Tränen wangend kullern, während Vögel zwitschernd grell, Winde vehement …