weitertræumen…¶

Wie gequollene Beeren auf meiner Zunge zergehen sie, Deine täglichen Schatten, die mir Düfte sind in jeder Nacht. Des Abends schlag ich Purzel und des Nächtens Wurzel, bäume mich auf und verspeise die Blätter, auf denen Deine Gedichte sehnen; und trinken werd ich das Echo, welches Deine Lyra zitiert, und zurück in den Aether rülpsen! …

Zu tiefschlafener Stund‘ ¶

«Hypersomnia narkolepoesie» Ein Sonett von WORTlieb mARTin Lose von Bewusstem, im Zustand frei von Angst. Freien Handes grenzenlos und ohne Zäume; ein Echo in der Nacht, ein Schall, ein Rauch, ein Hall, ein Bauch, ein Schwingen und ein Singen durchstreifenden Hauches, durchdringenden Duftes, seine Gunst will er mir erbringen; mich begehrend lockt er mich, flehend …