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Klappentext

— Walt Whitman. * 31. Mai 1819 in West Hills, Long Island, New York;Begründer der modernen amerikanischen Dichtung,einflussreichster US-Lyriker des 19. Jahrhunderts.† 26. März 1892 in Camden, New Jersey »Von allen Porträts, die Künstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten:es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten.« »Die…

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The Howl of Myself

Walt Whitman.

* 31. Mai 1819 in West Hills, Long Island, New York;
Begründer der modernen amerikanischen Dichtung,
einflussreichster US-Lyriker des 19. Jahrhunderts.
† 26. März 1892 in Camden, New Jersey


»Von allen Porträts, die Künstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten:
es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten.«


»Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.«


„Auf ihrer höchsten Warte und
in ihren erhabensten Schöpfungen
ist echte Dichtung der Ausdruck und
die Begleiterscheinung echter Religion.“

— W.W. ‚Letzte Aufzeichnungen‘

¶In diesem Sinne:

»›Grashalme‹ sind Gedichte, wie die Psalmen Gedichte sind, Eruptionen, deren Poesie in ihrer Kraft und Ursprünglichkeit liegt.«

GRASHALME — Nachdichtung von Hans Reisiger; mit einem Essay von Gustav Landauer — 448 S., ISBN 1985 978-3-257-21351-5 bei DIOGENES VERLAG

Seiten: 1 2


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9 Antworten

9 Antworten zu „The Howl of Myself“

  1. Avatar von WORTlieb

    Nichts gegen einen gesunden Schein, eine Verklärtheit, Verliebtheit sozusagen. Aber genau hingelesen sagt Walt Whitman, dass die „Sorge um den Schein“ die schlimmste Krankheit sei, genauer noch „die ungesunde Sorge“. Womöglich geht es doch auch um den Geldschein…

  2. Avatar von Der Seiltänzer

    “Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.” W.W.

    Wohl war. Dennoch: ist der Schein nicht auch wichtig? Ist Schein nicht Inspiration, Hoffnung, der Motor, der uns nach Höherem streben lässt? Sind jene schier übernatürlichen Phantasien, die das Gegebene bereichern und ausbessern, sind sie nicht meist durch Funken von etwas entstanden, das gar nicht da war, sondern nur so – schien? Der Schein ist wahrlich Seuche, falsch genährt; doch im rechten Lichte wird er zum magischen Lebensraum, voll blanker Hallen, die nach Farbe lechzen, nach Gestaltung durch des Träumers glühend Hand.
    Schein hat reale Konsequenzen; ob siechen oder laben bestimmt der, dessen Auge vom Licht getroffen.

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