Kopfkino

wortliebling.com
Aus Liebe zum gepflegten Wort
Klappentext

Manchmal hätte ich gerne eine polyglotte Erziehung genossen; hätte dann andere in ihrer Muttersprache begrüßen, einen Vertrauten in einer Fremdsprache anschweigen oder ihm mehrsprachig meine Liebe bekunden können. Vielleicht wäre ich in eine bilinguale Stadt gezogen in einem plurilingualen Staat. Ich wollte immer Esperanto lernen, das fand ich poetisch…

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Viel Sprache, Vielfalt!

Es wird ja landläufig viel geredet, meist wie der Schnabel gewachsen ist. Doch heute am #Europäischen Tag der Sprachen wird es viel Gerede um die Rederei geben, es werde ausführlich über die Sprache gesprochen, in Wort und Schrift; das gefällt mir. Schliesslich geht es um nichts Geringeres als die linguistische Zukunft Europas. Im Zentrum dieses Aktionstages steht die Förderung der reichen sprachlichen und kulturellen Vielfalt, sowie die Sensibilisierung für die Bedeutung des Sprachenlernens zur Steigerung der Mehrsprachigkeit und des interkulturellen Verständnisses. Denn, wie man so schön treffend, hie und da aphoristisch zum Besten gibt:

Lebende Sprachen und Kulturen verändern sich ständig. Es existieren knapp 7000 Sprachen auf der Welt, die von 7 Milliarden Menschen in 189 unabhängigen Staaten gesprochen werden. Die europäischen Sprachen lassen sich in drei große Gruppen teilen; germanische, romanische und slawische Sprachen. Zu den germanischen gehören u. a. Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Deutsch, Niederländisch, Englisch und Jiddisch. Die meisten Sprachen verwenden das lateinische Alphabet, doch in einigen slawischen Sprachen wird das kyrillische Alphabet benutzt. Griechisch, Armenisch, Georgisch und Jiddisch haben jeweils ein eigenes Alphabet. Die auf europäischem Gebiet am weitesten verbreiteten nichteuropäischen Sprachen sind Arabisch, Chinesisch und Hindi; sie haben jeweils eine eigene Schrift.

Bereits im ersten Lebensjahr äußern Kleinkinder eine Vielzahl vokalischer Laute und #dadaistischer Wortgebilde und etwa im Alter von einem Jahr sprechen sie die ersten verständlichen Wörter. Mit drei Jahren bilden sie komplexe Sätze, mit fünf kennt ein Kind bereits mehrere tausend Wörter. Viele Sprachen haben 50.000 Wörter oder mehr. Der aktive Wortschatz von gebildeten Menschen besteht ebenfalls aus ca. 50.000 Wörtern; ihr passiver Wortschatz – d. h. die Zahl der Wörter, die sie kennen, aber nicht verwenden – ist um einiges größer. Aber der oder die Einzelne kennt und nutzt nur einen Bruchteil des gesamten Wortschatzes, so werden in Alltagsgesprächen meist nur einige hundert Wörter, jedoch diese mit vermehrter Häufigkeit, verwendet – #Jejune! Schätzungen zufolge hat ein 21jähriger Mensch bereits rund 50 Millionen Wörter gesprochen. Allerdings gestehe ich, hierbei mitunter persönlich den Durchschnitt etwas nach oben zu drücken; nichts für ungut!


Antworten zu „Viel Sprache, Vielfalt!“

  1. Avatar von Poeten[B]log

    Wir merken: Du meinst es ernst! ✊🏻 Es freut uns, dass Du wieder da bist. 💓

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