Editorial

« Aus Liebe zum gepflegten Wort

Schön, dass Du uns liest! Wir haben uns hier eine Nische aufgebaut, in der das Wort zur Sprache und der Liebhaber zu seinem Genuss kommt: Das gepflegte Wort ist unser Liebling, welches wir gemach, leis‘ und unscheinbar unter die schreienden Giganten der Neuzeit bringen möchten. Danke, dass Du von nun an ein Teil davon bist; willkommen!

wortliebling.com
Aus Liebe zum gepflegten Wort

Miniaturen

vom „Lyrischen Ich“ 
an das „Poetische Du“
zwischen den Zeilen

Kalenderblatt

Mit allen Prisen der Poesie gewürzt, mit Neujahrs stillen Wassern getauft, von himmlischen Kindern gewaschen.

  • Herbstseife. Eine Oper.

    *Der Vorhang lüftet sich, doch bin ich nicht im Theater. Ich schalte mich ein, doch die Scheibe bleibt matt. Beim Bummeln mit den Augen aus meinem Schau-Fenster sehe ich fern, mit jedem Blinzeln zappe ich & was ich sehe, ist meine Vorabendserie, eine fabel-hafte Seifenoper; ich streame sie täglich in Surround Sound & High Definition… lies mich!

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  • Martini essen.

    11.11. nach 11:11 – Es ist soweit; wir befinden uns offiziell in der fünften Jahreszeit. Manche feiern Karneval, andere den Singles Day, für mich jedoch ist heute Namenstag in der schönsten aller Jahreszeiten: Martini-Sommer! Allein seine synästhetischen Schmausereien für Augen und Gaumen; der Herbst ist angerichtet! lies mich!

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  • Die Aura von Goofy

    Jugendsprech bezeichnet Sprechweisen, sowie sprachliche Muster & Merkmale, die unterschiedliche Gruppen von Heranwachsenden zwischen 13 & 19 Jahren verwenden. Wörter aus diesem Jargon zeigen jeweils starke, aktuelle Einflüsse in der gesprochenen Alltagssprache auf & sind an sich eine Orientierung, aber auch ein Weiser der Vergangenheit. — Eine glossierte Abhandlung. lies mich!

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  • Kauderwelschen…

    Wenn ich ins Ausland reise, bereite ich mich vor. Besuche ich ein fremdes Land, so kaufe ich mir ein Buch, doch keinen Reiseführer, sondern eine möglichst zweisprachige Ausgabe eines dort ansässigen Schriftstellers oder einer Landespoetin. Dank einer sauberen Übersetzung kann ich mich auch in die Kultur jenes Landes vertiefen, welches ich bereisen will. lies mich!

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  • Viel Sprache, Vielfalt!

    Manchmal hätte ich gerne eine polyglotte Erziehung genossen; hätte dann andere in ihrer Muttersprache begrüßen, einen Vertrauten in einer Fremdsprache anschweigen oder ihm mehrsprachig meine Liebe bekunden können. Vielleicht wäre ich in eine bilinguale Stadt gezogen in einem plurilingualen Staat. Ich wollte immer Esperanto lernen, das fand ich poetisch… lies mich!

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  • Still stehend.

    Eine Kontemplation, ein kathartischer Rückblick zum Wiedereinstieg, eine Betrachtung irgendwo zwischen GeDank und Gebet; ein Wiedersehen, ein Ankommen. Zuhause, sowie im Schreiben. lies mich!

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  • Blades O’Grass

    Walter ‚Walt‘ Whitman, der heute seinen 205. Geburtstag feiert, war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Dichter des 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk, die mehrfach erweiterte Gedichtesammlung „Leaves of Grass“ von 1855 enthält das berühmte Poem „Song of myself… lies mich!

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  • Königyörgy Tabori

    „Was ich immer erzählen muss, immer sagen muss: dass ich keine Heimat habe, dass ich ein Fremder bin, und das meine ich nicht pathetisch, sondern als gute Sache. Weil ein Schriftsteller, nach meinem Geschmack, muss ein Fremder sein.“  George TaboriOktober 2002 lies mich!

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  • Are you green?

    Ein Farbenspiel in Worten, ein Wortspiel in Grün; sprichwort-wörtlich voller Redensarten und Alltagsgebräuche; eine Wortblume rund um die Farbe der Poesie. lies mich!

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  • Winters Defloration

    Wer behauptete, ich wär gestorben, hat nicht gänzlich gelogen. Wohl eher bin ich neugeboren und befreit. Denn auch in den Knast ging ich nicht, aber durch die Hölle. (Ich soll übrigens einen Elon Musk grüssen…) – Was ich alles verpasst habe, … lies mich!

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