Kopfkino

Dies an ein Pantun angelehntes Gedicht entstand aufgrund des Impulses „Glitzer“ via #frapalymo von @fraupaulchen & ihrem Lyrik- Monat, seit 2019 heißt die Schreib-Aktion schlicht #lyrimo

Wie schön sind die Flügel der Libelle,
es glitzert am Weiher, flittert im Wind;
Ruhe unterm Baum, neben der Quelle,
in mir wacht auf das begeisterte Kind.

Es flittert am Tümpel, flattert im Wind,
Tau nieselt Nebeltropfen in den Teich;
in mir lacht auf das bestaunende Kind,
bin kleiner König in nicht meinem Reich.

Nebel fisselt Tautropfen in den Teich,
sitze angelehnt an des Stammes Strunk;
als kleiner König in nicht meinem Reich,
ohne Tand, ohne Tami, ohne Prunk!

Sitze angelehnt an des Stammes Strunk,
ruhe unterm Baum, neben der Quelle;
ohne Tand, ohne Tami, ohne Prunk:
Wie schön sind die Flügel der Libelle!


¶IN DIESEM SINNE:

Die Facetten der Libelle Flügel 
– feengleich,
wie schillernde Pailletten 
der Gedanken Flüge,
zauberhaft glitzernd 
wimmeln sie
– am nebligen Teich.

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  1. Avatar von Walther Stonet

    Mein lieber Dichter, das ist zwar herzallerliebst, hat aber ein echtes Metrumsproblem. Ein Pantun hat einen durchgängigen fünfhebigen Jambus.
    Also: Bilderstark, aber formschwach. Laß Dich nicht verdrießen.

    PS.: Ich mag Deinen Blog. Sehr.

    1. Avatar von WORTlieb mARTin ¶

      Und gerade deshalb lauten die einleitenden Worte über dem Gedicht ja auch „An ein Pantun angelehnt…“, weil es kein „reines“ Pantun ist.
      Danke für die Kritik.

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