Im Buch regnet es in Staben
kursiv auf Dächer aus Papier, /
Text fließt von Buchdeckeln
in die Traufe, Worte sickern /
in Hülsen, rinnen zu Spielen
oder prasseln im Schwall, /
Silbentropfen tippen
ans geöffnete Fenster, /
die durchdringenden Stimmen
kratzen wie Katzen /
oder Federhalter auf Karton;
Wimpern triefen wie Füller, /
Tusche zerfliesst in den
Gesichtern der Geschichten /
wie Graffiti auf Beton.
In der Bleiwüste der Bücherstatt /
sind die Zeilen für Lesende
gelettert mit Wörtern getrockneter /
Tinte und ihre Absätze tackern
episch wie eine Hermes /
auf dem nassen Pflaster
von Type zu Type, Schritt für Schrift /
durch die Gassen und Winkel
von Plot zu Plot eigener Narrationen; /
eingeleitet vom närrischen Plätschern
der Lettern, /
verleitet vom onomatopoetischen Blättern
der Seiten, /
begleitet von heissen Wassern in Teekrug
und Wärmflasche. //
¶In diesem Sinne:
Kommentar & Kritik
4 Kommentare zu „Fließ, text“
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Ich freue mich über dein Folgen und bin der Spur gerne gefolgt. Dein Name hat schon neugierig gemacht und ich lese gerne hier. Liebe Grüße, Marion
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¶ Fühl Dich Willkommen, lies Dich in Ruhe ein, nimm Dir ab und zu die Muße, beim Poetenblog vorbeizulesen; ich danke Dir und freue mich.
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Danke! Das sind gute wohltuende Worte in dieser oft so schnelllebigen Zeit. Werde ich gerne machen.
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