Dein Flair taucht stet noch durch den Raum, durch Zeit;
wenn ich nur lange genug bei Dir ganz still liegen bleib,
rieselts nieder auf meine Haut, wie Parfüm. Oder Staub.
Du liegst mir hier noch in der Luft, ein Geruch wie Duft,
hauche ich, so bist Du fort, fortan halt ich den Atem an;
es versprüht Dich gemach und verflüchtigt sich danach,
doch bevor es verweht, hole ich Luft, atme Dich tief ein,
um Dir noch eine Weile noch länger noch näher zu sein;
in der Stille nieselt fein eine Welle als Dein letzter Wille,
so drippelts, wie Tränchen über Wange, herab auf mich,
den Hinterbliebenen zum Abschied, als Dank: Dein Flair.
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