L’Arte della Vita ¶

Die Poeten der #Poesia_Visiva etablierten ihre Dichtung im öffentlichen Raum. Diese Annäherung der Dichtung an den Alltag inszeniert #Eugenio_Miccini mit „L’Arte della Vita“ (1980) auf paradigmatische #StreetArt & Weise. Ein Gedichtobjekt.

»onorate L’ARTE che é vita DELLA VITA«

Nickel_Abb1
Eugenio Miccini, L’Arte della Vita (1980)

Miccinis „L’Arte della Vita“ ist als Kommentar zur Praxis der Zensur zu lesen:zitDass bei ihm die geschwärzten Textpassagen nach wie vor vom Betrachter entziffert werden können, darf so interpretiert werden, dass jede Zensur ihr Ziel, bestimmte skriptural vermittelte Inhalte vollständig auszulöschen, letztlich niemals erreichen kann. Indem ein Gedicht aus dem öffentlichen Raum die Zensur als machtlos zeigt, wird sie gerade dort, wo sie wirken soll, als nicht wirksam vorgeführt. „

aus #Beatrice Nickels Arbeit „Poetry gets into the city – Beobachtungen zu intermedialen Dichtungen in der Stadt“ – gefunden auf: Literatur und Gesellschaft | Textpraxis. Digitales Journal für Philologie.

#In diesem Sinne:

#Leserbriefchen schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s