Robert ‚Rabbie‘ Burns – the Bard of Ayrshire
Der schottische Dichter und Verfasser des traditionellen Liedes „Auld Lang Syne“ wurde heute vor 259 Jahren geboren. Es ist eine literarische Tradition, am Abend zum Burns Supper einzuladen, um die Burns Night ihm zu Ehren feiernd zu begehen. Natürlich darf hierbei „Haggis with Neeps’n Tatties“, das schottische Nationalgericht mit Steckrüben und Kartoffeln, das angeblich seine Leibspeise war, nicht fehlen. Genau sowenig wie das Rezitieren seiner Gedichte…
O my Luve’s like a red, red rose,
That’s newly sprung in June:
O my Luve’s like the melodie,
That’s sweetly play’d in tune.
As fair art thou, my bonie lass,
So deep in luve am I;
And I will luve thee still, my dear,
Till a‘ the seas gang dry.
Till a‘ the seas gang dry, my dear,
And the rocks melt wi‘ the sun;
And I will luve thee still, my dear,
While the sands o‘ life shall run.
And fare-thee-weel, my only Luve!
And fare-thee-weel, a while!
And I will come again, my Luve,
Tho‘ ‚twere ten thousand mile!
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Für Bob Dylan war – wie man meinen könnte – nicht bloß Dylan Thomas eine Inspirationsquelle, sondern vor allem Robert Burns. Der Literaturnobelpreisträger Dylan gab an, nichts habe sein künstlerisches Schaffen mehr beeinflusst als die Verse von Burns‘ Gedicht „A red red Rose“ von 1794.
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Mein Lieb ist gleich der roten Ros’,
Die frisch im Juny sprang:
Mein Lieb ist gleich der Melodie,
Die süß im Lied erklang.
So schön wie Du, o holde Maid,
Ist meine Lieb’ für Dich;
Un‘ ich will lieben Dich, mey Lieb,
Bis Sonn’ und Mond verblich,
Sonn’ und Mond verblich, mey Lieb,
Und Fels im Meer ertrank:
So lange will ich lieben Dich,
Mein ganzes Leben lang.
Nun Lebewohl, mey einzig Lieb,
Lebwohl für kurze Zeit!
Ich komm’ zurück, mey Lieb,
wär’s auch Zehntausend Meilen weit.
¶In diesem Sinne:


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