«Hypersomnia narkolepoesie»
Lose von Bewusstem, im Zustand frei von Angst.
Freien Handes grenzenlos und ohne Zäume; /
ein Echo in der Nacht, ein Schall, ein Rauch, ein Hall, ein Bauch, ein Schwingen und ein Singen /
durchstreifenden Hauches, durchdringenden Duftes,
seine Gunst will er mir erbringen; /
mich begehrend lockt er mich, flehend ruft er
meinen Namen und reizt sirenengleich meine Träume. /Morpheus, der Hohepriester aller Traumwanderer
in ewiger end- und zeitloser Manier, /
tanzt hämisch und sardonisch fratzend durch seines
Vaters Hypnos Königreich und spielt /
mit Verständen im Kinderzimmer seiner
endymionischen Gestalt und zielt /
auf psychometrische Visionen meines bewussten,
unteren Seins in Phantasos Revier. /Liebliche Dämonen des Oneiroi schwärmen
in verschwommenen Bildern des Truges herum /
und die schmetterhafte Psyche flattert ungestüm
durch brüllende Gebiete, stumm. /
Erinnerte Sehnsucht der Zeit ist des Traumes
fliessende Ammenbrust. /Auch wenn der Sterbenskunst Blicke ab und wann
in die Ferne schweifen, wird Thanatos der Riese, /
ferngeweht von der Winde Brise, fürsorgen, dass
auch der Lebenshauch noch bliese. /
Es bleibt zurück das schmachtende Weltbegehren
des Dösens Wanderlust. /


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